Im Blickpunkt: Die Kulturmetropole Wien

Wien, das in der Rangliste bei den Touristen hinter London, Paris und Rom an 4.Stelle liegt, erlebten die Mitglieder des Tennisclubs Neunburg am 07./08.10.06.

Bei herrlichem Spätsommerwetter erreichten wir am frühen Nachmittag Wien und fuhren über dem Naschmarkt, welcher Balkanatmosphäre verbreitet, sowie dem Schloss Schönbrunn zum Prater, der zu den so sog. Pflichten eines jeden Wienbesuchers gehört. Hier genossen fast alle Teilnehmer die ca. 20-minütige Fahrt mit dem Riesenrad. Von den roten Wagen aus, diese 64,5 m hohen Wahrzeichen (1896 erbaut), genießt man den herrlichen Rundblick über die Hauptstadt Österreichs.

Eine Stadtbesichtigung, die durch eine örtliche kompotente Reiseleiterin geführt wurde, -teils per Bus teils zu Fuß- durch die 1,6 Mio Einwohner zählende Metropole wurde im Anschluss für alle Mitreisenden zum Erlebnis. Wien beinhaltet Geschichte, Architektur und Kunst und ist nicht zuletzt die Welthauptstadt der Musik. Die schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten des mittelalterlichen und neuzeitlichen Wien wurden besichtigt.

Das sog. Hundertwasserhaus, ein Beispiel vollkommen anderer Auffassung von Architektur, wurde durch den mit bürgerlichem Namen Fritz Stowasser 1985 fertiggestellt, ist ohne Zweifel ein bunter Fleck in der grauen Stadtlandschaft. Über die Wohnanlage mit Zwiebelturm begrünten Dächern, Fenstern und Fassaden bunt gemalt, Böden und Wände vielfach asymmetrisch und krumm gebaut, konnte sich jeder selbst seine eigene Meinung bilden.

Anschließend fuhren wir in unser gebuchtes 4-Sterne Hotel. Am Abed war für die Reisgruppe Kultur, Kunst sowie ein Besuch des berühmten Heurigen Ziel "Grinzing" angesagt. Teilnehmer der Reisegruppe besuchten die Staatsoper, andere nahmen die Möglichkeit war, in der Nacht der Museen mitzumachen. Die Mehrheit der Reiseteilnehmer ließ den Abend beim Heurigen gemütlich ausklingen.

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet am Sontag Morgen war die Zeit bis 14 Uhr zur freien Verfügung. Der Bus brachte uns zum zentral gelegenen Naturhistorischen Museum. Von hier aus war jedem freigestellt, die verbleibende Zeit in Wien frei zu gestalten. Staatsoper, alte und neue Hofburg, altes Rathaus, Universität und Votivkirche, 3-Mädel-Haus, Stefansdom (342 Stufen bis zur Türmerstube), Fiaker-Fahrt, ein Kaffeebesuch im Kaffee Sacher rundeten den Besuch der Innenstadt ab.

Auf der Rückfahrt über die Wachau wurde noch in Dürnstein, dem wohl schönsten Weinort der Wachau, auf einen Schoppen Wein Halt gemacht. Der Ort mit den Weinbergen rings herum war ein Erlebnis der besonderen Art. Wien als Kulturmetropole ist ein Gegenstand welcher sich in einem Rucksack befindet. Egal wie viel man heraus nimmt, er ist immer voll, und dies ist das Schöne, das Wien so liebenswürdig macht, die Unerschöpflichkeit des Rucksacks. Die Fahrt wurde durch das Busunternehmen Bauer bestens organisiert und ist ein bleibendes Erlebnis für alle Teilnehmer.